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Zielsetzung

Was ist Facility Management?

Facility Management ist die übergeordnete Koordination bis hin zum ganzheitlichen Management der Immobilie und der materiellen / immateriellen Infrastruktur einer Organisation mit dem Ziel der Verbesserung der Produktivität des Kerngeschäftes (lt. E-Norm 15211).

Darunter werden die technischen Dienstleistungen (Instandhaltung, Betriebsführung und sämtliche Gewerke), die kaufmännischen Dienstleistungen (Hausverwaltung und Flächenbewirtschaftung) sowie sonstige Dienstleistungen (Bürodienste, Grünanlagen, Reinigung, Catering, Bewachung, Abfallbewirtschaftung und Winterdienst) zusammengefasst.

Facility Management ist ein interdisziplinärer Ansatz, der die Bereiche Technik, Ökonomie, Ökologie und Recht verbindet und den Faktor Mensch in Real Estate einbringt und beinhaltet die Organisation und Finanzierung als Dienstleistung.

Berufsfelder eines Facility Managers

Die Einsatzbereiche eines Facility Managers sind vielseitig. Wo können Facility Manager/innen arbeiten?

  • Unternehmen der Industrie und Großkonzerne
  • Öffentliche Verwaltung und Gemeinden
  • Geldinstitute und Versicherungen
  • Forschungseinrichtungen oder Universitäten
  • Unternehmen des Gesundheitswesens
  • Einkaufszentren
  • Bürogebäude
  • Messegelände
  • Hotels
  • Wohnanlagen
  • Infrastrukturunternehmen, wie z.B. im Bereich der Energieversorgung oder der Verkehrsinfrastruktur
  • Facility Services Dienstleistungsunternehmen

Alle Unternehmen, die im Wettbewerb mit einer effizient geplanten und betriebenen Basis bestehen möchten, benötigen ein Facility bezogenes Management. Facility Manager/innen können auch in Architektur- und Ingenieurbüros, bei Immobilienverwaltungen, bei Wohnbauträgern und Bauunternehmen, oder in der Immobilienprojektentwicklung tätigt sein.

Lehrgangsziele

Die AbsolventInnen des postgradualen Professional MBA-Programms sollen befähigt sein, Fragestellungen des Facility Managements, d.h. des ganzheitlichen Managements von Immobilien und der materiellen bzw. immateriellen Infrastruktur eines Unternehmens bzw. einer Organisation, selbstständig in Beratung und Management zu lösen.

Ausgehend vom interdisziplinären Ansatz des Facility Managements lernen AbsolventInnen unter anderem:

  • die strategischen, taktischen und operativen Komponenten des Facility Managements zur effektiven und effizienten Unterstützung von Prozessen des Kerngeschäfts und zur Erfüllung der Anforderungen der KundInnen einzusetzen;
  • Liegenschaften über ihren gesamten wirtschaftlichen Lebenszyklus (Konzeptionsphase, Planungsphase, Errichtungsphase, Vermarktungsphase, Beschaffungsphase, Betriebs- und Nutzungsphase, Umbau- / Sanierungs- / Modernisierungsphase, Leerstandsphase, Verwertungsphase) zu betrachten und entsprechend zu managen;
  • architektonische und bautechnische Aufgaben inklusive der Anforderungen an die technische Gebäudeausrüstung in Kooperation mit Fachleuten zu spezifizieren, Lösungen zu bewerten und deren Umsetzung zu begleiten;
  • auf den Gebäudebetrieb bezogene Dienstleistungen (Facility Services) zu erfassen, zu beschaffen, zu bewerten und zu managen;
  • betriebswirtschaftliches Basiswissen und betriebswirtschaftliche Entscheidungstechniken bei der Lösung von Aufgaben des Facility Managements einzusetzen;
  • die Entscheidungs- und Ablaufprozesse innerhalb von Unternehmen und Organisationen zu verstehen und MitarbeiterInnen zu führen;
  • die Grundzüge und Werkzeuge des Projektmanagements zu beherrschen und in Facility Management-Projekten anzuwenden;
  • mit den einschlägigen rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut zu sein und damit die von den KundInnen erwartete Legal Compliance, d.h. die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben, zu erfüllen;
  • IT-Systeme zielgerichtet in Facility Management-Projekten einzusetzen.

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